{"id":119,"date":"2016-01-27T18:13:16","date_gmt":"2016-01-27T18:13:16","guid":{"rendered":"http:\/\/sperzelhp.de\/?p=119"},"modified":"2016-04-10T15:53:29","modified_gmt":"2016-04-10T15:53:29","slug":"wie-verwende-ich-bandhas-kurztext","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.de\/?p=119","title":{"rendered":"Wie verwende ich Bandhas (Kurztext)"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend die traditionellen Schriften und Anschauungen ein Bandha als einen energetischen Verschluss beschreiben, durch den Energie im K\u00f6rper festgehalten werden soll und \u00fcberwiegend im Pranayama Anwendung findet, betrachte ich diese Motive mehr als Siegel und verwende sie auch in der Asana-Praxis.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nF\u00fcr mich wirken Bandhas nicht wie Verschl\u00fcsse, sondern stellen vielmehr ein energetisches Siegel \u00fcber Reglern dar, die den Energiefluss in einer vorgegebenen Weise aufrecht erhalten, auch wenn sich die Pose in und w\u00e4hrend der \u00dcbungsausf\u00fchrung und Haltung sowohl im Bezug zur Schwerkraftausrichtung (prana-apana-Ausrichtung) als auch zum Anspannungspegel hin \u00e4ndert. Dabei wirken die gro\u00dfen Drei grunds\u00e4tzlich immer zusammen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend in der Einrichtung einer Haltung gestaltet der \u00dcbende seinen Energiefluss meist durch angemessene Muskelanspannung nahezu automatisch in der Weise, wie die \u00dcbung dies erfordert. Soll nun die Haltung l\u00e4nger gehalten werden und M\u00fchelosigkeit und Leichtigkeit entstehen, muss diese Anspannung aufgegeben werden. Damit der Energiefluss trotzdem erhalten werden kann, werden die Bandhas vor der L\u00f6sung der Anspannung in sinnvoller Weise gesetzt. Diese wirken dabei wie ein Siegel auf einem Regler, das keine \u00c4nderung der Einstellung zul\u00e4sst. Gespeist werden die Bandhas von den Muskulatur-Anteilen, die st\u00e4ndig unter Anspannung stehen m\u00fcssen. Dazu geh\u00f6rt der Beckenboden (mulabandha, gespeist vom Verschluss der Ausscheidungsorgane), der Unterbauch (uddiyanabandha, gespeist durch die autonome Anspannung am Ende der vollst\u00e4ndigen Yogaatmung) und der Nacken (yalandharabandha, gespeist durch die st\u00e4ndige Ausrichtung des Kopfes als zentrale Spitze der Wirbels\u00e4ule). Weitere Bandhas (Sie werden im Yoga oftmals Marmas genannt) sind wirksam durch Einstellung der Hand- und Fu\u00dfgelenke sowie durch Rotationsbewegungen von Beinen und Armen. Da jedes Pranayama und jede Meditation ebenfalls eine Haltung erfordern, ist die Verwendung von Bandhas bei diesen Praktiken gut verst\u00e4ndlich. Allerdings richten nicht die Bandhas eine \u00dcbung ein, sondern selbiges erfolgt in der Einrichtungsphase durch Muskelkraft in eine energetische \u00d6ffnung, die nur durch ein Siegel, eben die Bandhas, festgelegt bleibt. Da die Bandhas immer zusammenwirken, gen\u00fcgt die Setzung eines dieser Siegel, um alle anderen ebenfalls zu aktivieren. Der \u00dcbende w\u00e4hlt dabei das Bandha als Initiation, das in der Haltung am zug\u00e4nglichsten ist und\/oder leicht verf\u00fcgbar erscheint.<\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F119&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F119&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend die traditionellen Schriften und Anschauungen ein Bandha als einen energetischen Verschluss beschreiben, durch den Energie im K\u00f6rper festgehalten werden soll und \u00fcberwiegend im Pranayama<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[4],"tags":[14],"class_list":["post-119","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-yoga","tag-bandha"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=119"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":168,"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119\/revisions\/168"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}