{"id":349,"date":"2017-03-14T19:20:06","date_gmt":"2017-03-14T19:20:06","guid":{"rendered":"http:\/\/sperzelhp.de\/?p=349"},"modified":"2017-04-04T16:09:39","modified_gmt":"2017-04-04T16:09:39","slug":"die-grundlegende-einfuehrung-in-die-arbeit-mit-yoga-kurzreihen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.de\/?p=349","title":{"rendered":"Die grundlegende Einf\u00fchrung in die Arbeit mit Yoga-Kurzreihen"},"content":{"rendered":"<p>Die Zeit des Morgens ist f\u00fcr arbeitende Menschen sehr begrenzt, zumal wenn man in einem Familienbund mit Kindern lebt. Weitere Begrenzungen der morgendlichen Zeit kann eine Meditationspraxis sein, die zwischen 10 und 60 Minuten lang sein kann. Dann noch etwas Yoga in das Morgenprogramm einzubauen gelingt nur unter ganz fest geregelten Bedingungen. Hierf\u00fcr habe ich Kurzabfolgen entwickelt und getestet, die schnell und zielgenau auf den Tag vorzubereiten verm\u00f6gen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Die vorliegende Reihe ist eine grundlegende Einf\u00fchrung in die Arbeit mit Kurzarbeitsreihen. Sie setzt Yogaerfahrung voraus. Die Beinstruktur wird ge\u00f6ffnet und durch die energetischen Wirkungen von Drehsitz und Kopfstand oder einer anderen Umkehrhaltung erfolgt eine zielgenaue Aktivierung der K\u00f6rper-Energien von einer mehr statischen Apana- auf eine aktive Prana-Ausrichtung. Jede Haltung wird mindestens 1 Minute lang gehalten. Bei der Umkehrhaltung sowie dem Baum kann eine langsame Steigerung ab 20 Sekunden Richtung einer Minute erforderlich sein, um den K\u00f6rper einzugew\u00f6hnen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-348 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/sperzelhp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/GrundlegendeReihe_170314.jpg\" alt=\"\" width=\"562\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/sperzelhp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/GrundlegendeReihe_170314.jpg 562w, https:\/\/sperzelhp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/GrundlegendeReihe_170314-300x140.jpg 300w, https:\/\/sperzelhp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/GrundlegendeReihe_170314-144x67.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 562px) 100vw, 562px\" \/><br \/>\nDie \u00dcbungsreihe beginnt mit jeweils einer Baumhaltung (links\/rechts), einer vor- und r\u00fcckbeugenden Haltung, dem Hund, Umkehrhaltung, einer gegr\u00e4tschten Vorw\u00e4rtsbeuge sowie zwei Drehsitzen (links\/rechts). Eine entspannende Lagerung schlie\u00dft die Reihe ab.<\/p>\n<p>Um die Zeitabfolge nicht der Willk\u00fcr zu \u00fcberlassen verwende ich einen Meditationstimer (f\u00fcr Android Smartphone, Zazen-Meditationstimer: kostenfrei), der nach jeweils 1 Minute und 10 Sekunden (10 Sekunden zum Wechsel der Haltung) einen Gong abgibt. Nach 12 Minuten ist die Reihe abgeschlossen und der Tag kann beginnen.<\/p>\n<p>Die \u00dcbungen und ihre Ausf\u00fchrungsdetails\u00a0 sollte in jedem Fall vorab mit einem Yogalehrer besprochen und ausgearbeitet werden. Nur eine korrekte Ausf\u00fchrung erm\u00f6glicht auch die gew\u00fcnschte Wirkung!<\/p>\n<hr \/>\n<p>F\u00fcr alle Kurzreihen gilt, dass die \u00dcbungen in vollen <strong>Konzentration<\/strong> und Einspitzigkeit durchgef\u00fchrt werden. Dabei wird auf die Schwerpunkte der Haltungen ein besonderes Augenmerk gelegt. Diese Schwerpunkte sind mit einem Yogalehrer abzusprechen, um hier nicht nur die volle Wirkung, sondern auch eine dem Fortschreiten in der Praxis f\u00f6rdernde Form zu finden. Das k\u00f6nnen besondere Stellungsmerkmale sein, das k\u00f6nnen Bandhas sein, das kann eine Ausrichtung oder eine vergleichende Betrachtung (rechts\/links) sein.<\/p>\n<p>Auf eine besondere Form in der <strong>Atmung<\/strong> kann Wert gelegt, muss aber nicht zwangsl\u00e4ufig notwendig sein. Die meisten Reihen kommen ohne Atemanbindung aus. Das lange Halten der Asanas erm\u00f6glicht aber ein Wachsen auch in der Atemform. Wenn Einrichtung, die Bewegungsrichtungen und das Halten in der Asana keine besondere Aufmerksamkeit mehr bed\u00fcrfen, kann der Atem zum Ende einer \u00dcbungsperiode (3-6 Monate) hin langsam zur vollen Yogaatmung ausgebaut werden. Eine Asana ist dann erst fertig ausgearbeitet, wenn sich die volle Yogatmung ohne Anstrengung nur mit Aufmerksamkeit leicht einrichten l\u00e4sst. Auf der anderen Seite sind erzwungene Atemformungen (Pressatem, Sto\u00dfatem, Schleifatmung) selten f\u00f6rderlich und sollten generell vermieden werden.<\/p>\n<p>Bei der Verwendung von <strong>Bandhas<\/strong> ist generell darauf zu achten, dass diese in der richtigen Weise und der richtigen St\u00e4rke angewendet werden. Ein Bandha ist kein Ein\/Aus-Schalter, sondern ein Dimer, der von sanften Flimmern bis zur hellen Leuchtkraft in stufenloser Weise Energie \u00f6ffnet, bereitstellt oder lenkt. Weiterhin sollte der \u00dcbende sich bewusst dar\u00fcber sein, das die drei gro\u00dfen Bandhas immer zusammen erscheinen. Das angesagte oder gew\u00fcnschte Bandha zieht immer die beiden anderen nach. Eine fest und m\u00fchelos gehaltene Asana beherbergt immer eine mehr oder weniger starke Form von Maha-Bandha.<\/p>\n<p>Alle Haltungen sind immer in der <strong>Erde<\/strong> verankert. Beim Stand auf den F\u00fc\u00dfen sp\u00fcren wir diese sehr genau, beim Stand auf H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen sp\u00fcren wir diese in derselben Weise. Der Hund hat also auch als Haltung vier Beine und daher auch viermal Erde. Stehen wir auf dem Kopf, sitzen wir auf dem Po, stehen wir auf den H\u00e4nden oder den F\u00fc\u00dfen oder beiden, immer sind diese Verbindungen aktiv und geerdet. Diese Erdungen, auch Wurzelungen genannt, sind die Grundlage f\u00fcr energetisches Arbeiten. Ohne diese ist ein Aufbau von Energie nicht m\u00f6glich. Zum geerdet sein geh\u00f6rt auch die Spannung, die ich Tonus nenne, die zur Erde hin und\/oder von der Erde wegf\u00fchren kann. Beide sind Pole, verhalten sich in Polarit\u00e4t, sind also aufeinander angewiesen, sind Apana und Prana.<\/p>\n<p>Die Kurz\u00fcbungsreihen sind immer f\u00fcr einen <strong>\u00dcbungszeitpunkt<\/strong> am Morgen ausgelegt. Sollten sie sp\u00e4t abends ge\u00fcbt werden, sollte man darauf achten, nicht allzu viel Prana freizusetzen, da sonst der ruhige Schlaf gef\u00e4hrdet sein kann. Sollte trotzdem einmal eine zu gro\u00dfe Freisetzung von Prana registriert werden, hilft ein hei\u00dfes Bad oder eine hei\u00dfe Dusche, um wieder Boden unter die F\u00fc\u00dfe zu bekommen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend entz\u00fcndlicher <strong>Verletzungen\/Erkrankungen<\/strong>, Magenverstimmungen und Darmbeschwerden k\u00f6nnen nur ganz wenige Asana sinnvoll ge\u00fcbt werden. Das sind meist gelagerte oder gut gest\u00fctzte Haltungen, die ohne Anstrengung getragen werden k\u00f6nnen. Im Zweifel ist es dann auf jedem Fall besser, die Reihe nicht auszuf\u00fchren und\/oder entsprechend auszuweichen. Sollten\u00a0 Sie trotzdem auf Yoga nicht verzichten wollen, \u00fcben Sie Tadasana, Dandasana und\/oder Shavasana. Diese Haltungen sind einerseits sicher, andererseits wirken sie beruhigend auf K\u00f6rper\/Geist und daher st\u00e4rkend auf das Immunsystem.<\/p>\n<p>Die <strong>Wirkungsweise<\/strong> von Asana beruht immer auf den Impulsen, die durch die Haltungen f\u00fcr den K\u00f6rper\/Geist gesetzt werden. Das ist etwa so wie die Hantel eines Kraftsportlers, die durch regelm\u00e4\u00dfiges bewegt werden den angesprochenen Muskel auffordert, st\u00e4rker und ausdauernder zu werden. Dabei gilt aber nicht \u201eje mehr desto besser\u201c, sondern die Qualit\u00e4t, die Genauigkeit der Setzung und die Regelm\u00e4\u00dfigkeit des Auftretens der Impulse setzt eine K\u00f6rper\/Geist-Reaktion in Gang. Impulse sind schnelle Botschaften, die sich nicht lange beobachten lassen. Wenn Sie sich also nach Ausf\u00fchrung einer Reihe noch gar nicht ausgepowert f\u00fchlen, ist das nicht wichtig. Die Impulse wurden gesetzt und wirken. Muskelkater und Ersch\u00f6pfungsgef\u00fchle gleichen mehr einer Erkrankung, sind also keine Anzeichen daf\u00fcr, genug getan zu haben. Nach einer Yogasequenz solle man sich gest\u00e4rkt und tatendurstig f\u00fchlen. Es sollte also genug Energie vorr\u00e4tig sein, um einen langen Tag leicht \u00fcberstehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F349&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F349&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vorliegende Reihe ist eine grundlegende Einf\u00fchrung in die Arbeit mit Kurzarbeitsreihen. Sie setzt Yogaerfahrung voraus. Die Beinstruktur wird ge\u00f6ffnet und durch die energetischen Wirkungen von Drehsitz und Kopfstand oder einer anderen Umkehrhaltung erfolgt eine zielgenaue Aktivierung der K\u00f6rper-Energien von einer mehr statischen Apana- auf eine aktive Prana-Ausrichtung.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[26],"tags":[42,31,43,45,41,33,18,32,44],"class_list":["post-349","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uebungsbeschreibungen","tag-bandhas","tag-einfuehrung","tag-erde","tag-erkrankung","tag-konzentration","tag-kurzuebungsreihe","tag-wirkung","tag-yoga","tag-zeitpunkt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/349","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=349"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/349\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":388,"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/349\/revisions\/388"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=349"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=349"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=349"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}