Wie oft habe ich schon darüber nachgedacht, was diese Worte wohl bedeuten mögen: ich lebe…, und in der Profanität dieser Aussage, die meist zunächst ein mitleidiges Lächeln hervorbringt, dass aber dann schnell gefriert, wenn die Dimensionen offenbar werden, die diesen zwei Worten innewohnen, gelangt das Denken in einen Knoten, der dem ebenbürtig ist, den einst Alexander mit dem Schwert zerschlug. Wir wissen wenig über das, was wir Leben nennen, außer, dass es angefüllt sei mit Freud und Leid, mit Wachsein und Schlaf, oder wie auch immer die Gegensätze heißen mögen, die gerne von uns dem Leben so achtlos zugeschrieben werden und die wir oft so fraglos akzeptieren.
Ich lebe… weiterlesen