Halten der Mitte am Beispiel Dreieck

Die vorliegende Reihe ist eine Übungsreihe, die der Wahrnehmung der eigenen Mitte und deren dauerhafte Verbindung zur Erde einüben soll. Am Beispiel Dreieck wird deutlich, wie die Mitte in Verbindung zur Erde funktioniert und für die Yogapraxis genutzt werden kann.

Die Zeit des Morgens ist für arbeitende Menschen sehr begrenzt, zumal wenn man in einem Familienbund mit Kindern lebt. Weitere Begrenzungen der morgendlichen Zeit kann eine Meditationspraxis sein, die zwischen 10 und 60 Minuten lang sein kann. Dann noch etwas Yoga in das Morgenprogramm einzubauen gelingt nur unter ganz fest geregelten Bedingungen. Hierfür habe ich Kurzabfolgen entwickelt und getestet, die schnell und zielgenau auf den Tag vorzubereiten vermögen.

 

 

Jede Haltung wird mindestens 1 Minute lang gehalten. Am Anfang der Übung kann eine Minute zu lang sein, daher aufmerksam die Übung betrachten und zeitig herausgehen und draußen bleiben. Ein zweiter Versuch innerhalb der Abfolge ist nicht ratsam.

Die Reihe beginnt mit Tadasana, dem einfachen Stehen mit Erde. Dann folgt mit dem zweiten Krieger und Parshvotasana als Vorbereitung das Dreieck, das von unten nach oben gestellt wird. Die drei Übungen werden  jeweils auf beiden Seiten durchgeführt. Der nachfolgende Hund bereitet auf die Kopfstand  vor. Über Dandasana kommt man dann zur Schulterbrücke, in der dann jeweils rechts und links ein Bein senkrecht nach oben ausgestreckt wird. Die Reihe schließt mit Shavasana ab.

 

Um die Zeitabfolge nicht der Willkür zu überlassen verwende ich einen Meditationstimer (für Android Smartphone, Zazen-Meditationstimer: kostenfrei), der nach jeweils 1 Minute und 10 Sekunden (10 Sekunden zum Wechsel der Haltung) bzw. zwei Minuten einen Gong abgibt. Nach 12-14 Minuten ist die Reihe abgeschlossen und der Tag kann beginnen. Die Übungen und ihre Ausführungsdetails  sollte in jedem Fall vorab mit einem Yogalehrer besprochen und ausgearbeitet werden. Nur eine korrekte Ausführung ermöglicht auch die gewünschte Wirkung!

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